Projekt Beschreibung

Aerogene Desinfektion für große Räume mit Publikumsverkehr

Omnidirektionale Ausbringung eines Wirkstoffnebels

  • nachweisbare konstante Reduktion von Keimen auf allen Oberflächen
  • zertifiziert nach EU-Norm
  • biologisch abbaubarer Wirkstoff auf Wasserstoffperoxid-Basis
  • mobiles System, flexibel und schnell einsatzbereit

Sie sind Betreiber eines Krankenhauses, einer Arztpraxis, einer Schule oder einer anderen Einrichtung mit Publikumsverkehr??

Wir desinfizieren auch Ihre Räume. Schnell, präzise und messbar.

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AEROGENE DESINFEKTION FÜR GROSSE RÄUME
MIT PUBLIKUMSVERKEHR

Ursprünglich für die Raumdesinfektion im Klinikbereich und der Lebensmittelindustrie entwckelt, kann das bewährte System auch problemlos auf Hotels, Büros, Flugzeuge – und Theaterräume ausgeweitet werden.

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Die Bedienung erfolgt am Touchscreen des Verneblers oder mit einem WLAN-fähigen Endgerät mit Browser. Ein passwortgeschütztes Bedienkonzept gewährleistet Sicherheit auf mehreren Ebenen.

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Desinfektion trifft Präzision

Für repdroduzierbare Prozesse ist die QBE (quantity-based extraction) integriert. Somit können validierte Räume mit den ermittelten Parametern wiederholt beaufschlagt werden. Nachgewiesen wurde die Desinfektionsleistung des Systems durch Überprüfung im akkreditierten Labor nach prEN17272.

  • Wagen mit Leichtlaufrollen und Arretierfunktion
  • Abschließbare Türen
  • Spiralkabel (Länge: 4 m) für Netzversorgung 90-305 V-AC / 47-63 Hz
  • Präzisionsvernebelung mit QBE (quantity-based extraction)
  • HMI: Touchscreen oder mobiles Endgerät
  • Datenprotokollierung der Ereignisse
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Fragen und Antworten

Es handelt sich bei Saniklav um ein Zweiphasenmodell aus Grundsanitation/ Grunddesinfektion und einer stetig proportionalen Vernebelung unter Einhaltung des gültigen ppm-Wertes bei Personen im Raum.

Phase 1:

  • Besichtigung des Raums und Kostenplanerstellung
  • Erstellung der Durchführungsunterlagen
  • Durchführung einer einmaligen aerogenen Sanitation/ Desinfektion im Raum
  • Auswertung der Daten und Erstellung des Abschussberichtes
  • Ausarbeitung eines Durchführungsplans für die Phase 2 – auf Basis der Ergebnisse von Phase 1

Phase 2:

  • Montage der nötigen Hardware im Objekt, Programmierung, Inbetriebnahme und Einweisung der technischen Mitarbeiter vor Ort

Die Kosten der Phase 1 berechnen sich auf der Basis von Raumgröße, dem individuellen Bedarf an Hardware und Desinfektionsprodukt/ Wirkstoff sowie den Kosten für die Dienstleistung.

Die Kosten der Phase 2 werden bei Ausarbeitung des Durchführungsplans ermittelt und bestehen in der Hauptsache aus Miet-oder Kaufpreis für die Hardware und dem errechneten Bedarf an Desinfektionsprodukt. Dazu kommt eine einmalige Pauschale für die Instandsetzung vor Ort und die Einweisung der Mitarbeiter sowie halbjährliche Wartungskosten.

Für ein optimales Ergebnis bedarf es eines Hygienegesamtkonzeptes – beispielsweise eine zusätzliche Masken- und Handdesinfektionspflicht beim Betreten des Raumes. In Verbindung mit der Nutzung des Saniklav-Zweiphasenmodells kann man von einer deutlich verringerten Ansteckungsgefahr ausgehen. Immerhin ist das Verfahren sogar mit den hygienischen Vorgaben in Krankenhäusern konform.

Das Verfahren wird in kleineren Räumen hauptsächlich im Medizinbereich erfolgreich eingesetzt – was eine gewisse Sicherheit hinsichtlich der Effektivität darstellt. Die angewandte Technologie der Ultraschallvernebelung wird in Fachkreisen als Quantensprung bezeichnet, denn nur mit dieser Technologie lassen sich feinste Wirkstoff-Aerosole herstellen, die auch an schwer zugänglichen Stellen eines Raumes wirken.

Es gibt bis heute keine Methode, um die Desinfektion von Viren und Bakterien in der Luft nachzuweisen – und deshalb sollte man sich auf das konzentrieren, was nachweislich funktioniert: Keime möglichst vollständig zu entfernen, die auf jede beliebige Oberfläche aus der Luft niedergegangen oder durch eine Person dorthin übertragen wurden. Es gibt Studien, die zeigen, dass bis zu 75% der Übertragungen über Oberflächenkontakte aller Art erfolgen. Der Saniklav-Prozess trägt damit entscheidend zur Verringerung der Keime in einem Raum bei –  und damit zu einer deutlich höheren Sicherheit für alle Besucher.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden und vor Gebrauch Etikett und Produktinformationen lesen!

SANIKLAV IM PRAXISTEXT AM STAATSTHEATER AUGSBURG:
EIN ERGEBNIS, DAS SOGAR IN KLINIKEN HERVORRAGEND WÄRE!

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  • Reduktion von 99,999% sämtlicher Mikroorganismen im Raum
    (Klasse LOG -5)
  • Darüberhinaus sogar eine Reduktion von 99,9999% in der höchstmöglichen Stufe der Desinfektion möglich
    (Klasse LOG -6)

Am 10.7.2020 wurde im großen Saal des Staatstheaters Augsburg im Martinipark ein Test zur aerogenen Desinfektion großer Räume durchgeführt. Ziel war eine nachweisbare Reduktion von Mikroorganismen mithilfe des nach Norm EN17272 geprüften Verfahrens der Firma BOGA GmbH.

Wirksamkeitsprüfungen für Desinfektionsverfahren erfolgen standardmäßig in einem dreistufigen Prozess in Prüflaboren, dem mit der Testung im Staatstheater Augsburg eine „Stufe 4“ unter Realbedingungen erstmals für große Räume wie Theater hinzugefügt wurde.

Der Nachweis erfolgte mittels sog. „Abklatschtests“, die vor und nach der ca. zweistündigen Vernebelung im geschlossenen Theaterraum durchgeführt wurden. Um E eine noch klarere Aussage zum Testergebnis treffen zu können, wurden chemische und biologische Indikatoren gegen alle relevanten pathogenen Keim eingesetzt. „ Dadurch ist die möglichst präzise Beurteilung der Verfahrensqualität in hohem Maße gewährleistet“, bestätigte Hygienefachkraft Matthias Klar vor Ort.

Chemische Indikatoren reagieren durch schnell sichtbaren Farbumschlag und geben Auskunft über die Prozessqualität. Biologische Indikatoren mit unterschiedlichen Beladungen von Bakteriensporen erlauben eine quantitative Aussage über die Desinfektionsleistung. Da Bakteriensporen zu den am schwierigsten a abzutötenden Mikroorganismen gehören – Coronaviren sind vergleichsweise einfach zu entfernen – gelten sie als besonders geeignet, die Wirksamkeit von Desinfektionsmethoden zu überprüfen.

Das Ergebnis übertraf die Erwartungen:
Alle biologischen Indikatoren der Klasse LOG-4 waren positiv, darüber hinaus wurden – fast schon überraschend – auch alle Indikatoren der Klasse LOG-5 erreicht, was einer Reduktion von 99,999% entspricht.

An 18 von 20 Stellen in der Spielstätte konnte sogar die höchste Stufe der eingesetzten biologischen Indikatoren LOG-6 positiv getestet werden – eine Reduktion von 99,9999% und ein Ergebnis, das sogar in Kliniken ein hervorragendes Resultat wäre.

Mit einem so guten Ergebnis hatten selbst Fachleute nicht gerechnet. Für den Virologen und Mikrobiologen PD Dr. Friedrich von Rheinbaben, der das Testgutachten erstellte, ist die Technologie der Ultraschallvernebelung in Verbindung mit dem eingesetzten Wirkstoff ein richtiger Quantensprung – auch außerhalb des Gesundheitswesens.

„Ich begleite dieses Verfahren seit fast 3 Jahren im Labor, es ist eines der besten, das ich je getestet habe. Wenn man für große Räume ein allgemeingültiges Hygienekonzept erstellen wollte, ist ein ausschlaggebender Faktor ganz sicher die konstante Reduktion von Keimen auf sämtlichen Kontaktflächen. Die Ergebnisse des Tests und die Prüfung nach EN17272 beweisen, dass man mit diesem Verfahren nachweislich auch Corona- und sogar Noroviren beseitigen kann.“

Bildergalerie

Einbaumaße Gehäuse – HxBxT [mm] 1250 x 790 x 600
Gewicht (inkl. Fluidkanister mit 10 Liter) [kg] 62,5
max. Verneblungsleistung [ml/h] 2000
Anzahl der Schwinger [Stück] 4
Leistungsaufnahme [VA] 255
Max. Umluftvolumen [m³/h] 568
Fluidbehälter (Kanister) [l] 10
  • Präzisionsvernebler
  • Zwei Schlüssel für Türschloss
  • 10l Kanister mit FUNA® RS05 Desinfektionsprodukt
  • Ansauglanze
  • Betriebsanleitung
Stromversorgung [V / Hz] 90-305 / 47-63
Umgebungstemperatur [°C] 5…45
Umgebungsfeuchte [% rF] 0…90